Fashion ❤️ UGC – Wie Brands von Fans profitieren können

UGC erleichtert uns Kunden die Kaufentscheidung! Deshalb wird es schwer für Brands in 2018, ohne User-Generated Content auszukommen. Viele Marken verwenden ihn bereits und in der Mode erfreut sich der Fremdcontent immer größere Beliebtheit! Dabei können nicht nur Modemarken von UGC profitieren. Nichtsdestotrotz harmonieren Fashion und UGC perfekt miteinander, weshalb man annehmen darf, dass diese Lovestory erst am Anfang einer langen Beziehung steht.

Wir alle wissen, dass Digital Natives UGC mehr vertrauen als brand-eigenem Content! In unzähligen Studien werden die Vorteile aufgelistet aber dennoch scheint das Thema oft nicht greifbar. Dabei kann der Fremdcontent, wenn er richtig eingesetzt wird, eine Wirkungskraft erzielen, die weit über Marketing Kampagnen hinausgeht.

Die Fashionbranche ist ein gutes Beispiel dafür, sie zeigt, dass UGC mehr für eine Marke tun kann, als die Kunden bei Laune zu halten. Internationale Unternehmen wie H&M, Urban Outfitters oder Lululemon haben dieses Potenzial erkannt und haben alle samt bereits erfolgreiche UGC Kampagnen geführt.

Man muss aber keineswegs ein globaler Konzern sein, um eine erfolgreiche UGC- Kampagne zu führen. Insbesondere kleinere Fashionlabels, die noch nicht viel Content besitzen, können von ihm profitieren. Wenn sie es schaffen ihre Kunden zu mobilisieren und diese Fotos auf Instagram teilen.

Aber warum funktioniert UGC besonders gut für Modemarken?

Wir alle lieben Lookbooks! Es ist macht spaß sich Models in schönen Outfits anzuschauen – Ist man aber ehrlich zu sich selbst, dann sitzt eine Zara-Hose, an mir (Körpergröße 164 cm) anders als an einem Model, das 179 cm groß ist. Beim Online-Shopping haben wir nicht die Möglichkeit Klamotten anzuprobieren. Deshalb benötigen wir Fotos von Personen, die uns optische ähneln, zumindest was die Größe und Figur anbelangt. Am liebsten orientieren wir uns an ganz normale Menschen, sie geben uns eine realistische Vorstellung davon, wie die Hose an uns aussehen wird. So können wir Enttäuschungen vorbeugen und vermeiden dadurch unnötige Fehlkäufe.

Ein weiterer Aspekt, warum UGC in der Mode so unentbehrlich ist, sie wird sehr individuell interpretiert. Ein Vorschlag, wie ein bestimmtes Teil zu kombinieren ist, muss nicht zwangsweise, der einzig richtige Weg sein. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt und ich glaube, das ist auch der Grund, weshalb viele Marken UGC so schätzen, es zelebriert die modische Vielfalt.

3 Marken, die UGC erfolgreich als Teil der Social Strategie einsetzen

ASOS

ASOS als einer der führenden Onlineshops für Mode (ASOS steht für As Seen on Screen!). Hier hat man schon immer auf die visuelle Komponente gesetzt, die Ursprungsidee von ASOS war es Mode zu verkaufen, die man an Prominenten gesehen hatte.

ASOS

Screenshot ASOS

Heute bindet ASOS seine Kunden erfolgreich mit in die Social Strategie ein. Durch den Call-To-Action den Hashtag #AsSeenOnMe auf Instagram zu verwenden. Stellt das Unternehmen täglich die besten Outfits der Kunden auf seiner Website vor. So kann ASOS seinen Kunden Inspiration bieten und gleichzeitig feiert man die modische Vielfalt.

lala Berlin

Das Fashionlabel lala Berlin beweist, dass man kein globales Shoppingimperium besitzen muss, um die Welt zu erobern. Als Leyla Piedyes in 2004 ihre erste Strickkollektion vorstellte, ahnte damals keiner, dass lala Berlin schnell zu einer der führen Modemarken Deutschlands aufsteigen würde.

lala Berlin

Screenshot lala Berlin

Heute wird lala Berlin von internationalen Stars, Bloggern und Influencern gleichermaßen gefeiert. Selbstverständlich setzt das Fashionlabel auch weiterhin auf professionelle Bilder, die man beispielsweise für das Lookbook verwendet. Aber durch die Kombination von brand-eigenem Content mit UGC, konnte lala Berlin die Menge an Content massiv steigern. Abgesehen von dem zusätzlichen Bonus, dass UGC Social Proof liefert, konnte die Marke #lalagirls auch über die Grenzen Berlins hinaus erreichen.

Michael Kors

Die Luxusmarke Michael Kors, die Handtaschen und Uhren verkauft, startete in 2013 eine Langzeit Social Kampagne. Unter dem #WhatsInYourKors forderte man die Kunden auf, den Inhalt ihrer Taschen zu fotografieren und auf Instagram zu teilen.

Michael Kors

Screenshot Artifacia Blog

Obwohl diese Frage zunächst sehr privat erscheint, waren die Menschen durchaus bereit dem Aufruf zu folgen leisten und den Inhalt ihrer Handtaschen öffentlich zu teilen. Die Kampagne war ein voller Erfolg, die Marke erzeugte Interaktion auf den Social Kanälen. Des Weiteren ging man einen direkten Dialog mit seinen Kunden ein, dadurch konnte man sich so noch besser auf ihre Bedürfnisse einstellen.

Foto von  Bruno Gomiero on Unsplash

This post is also available in: EN