Instagrams Bildunterschriften sind ein toller Weg, um mit der eigenen Community zu interagieren. Sie erhöhen das Engagement und helfen euch dabei, besseren und hilfreicheren Content zu vermitteln. Unser Guide gibt euch eine Übersicht über mögliche Bildunterschriften und worauf ihr achten müsst.

Neben dem Content, der im regulären Feed und in den Stories geteilt wird, sind Bildunterschriften das dritte wichtige Format, mit dem ihr mit Followern und Nutzern interagieren könnt. In den Bildunterschriften könnt ihr eure Follower direkt adressieren, ihnen Fragen stellen, wichtige Informationen und Neuigkeiten oder eure eigenen Gedanken und Inspirationen mit ihnen teilen. Die Bildunterschriften variieren hinsichtlich Länge, Thema, Struktur und Zweck. Ihnen bleibt jedoch gemeinsam, dass sie Interaktionen auf eurem Account ankurbeln. Bildunterschriften erlauben euch, eure Follower direkt mit euren eigenen Gedanken und Informationen zu erreichen. Jede Branche hat ihre speziellen Eigenschaften hinsichtlich des zu teilenden Contents und den damit einhergehenden Bildunterschriften. Dennoch können gewisse Strategien auf alle Unternehmensprofile bezogen werden. Hier ist unser Strategie Guide für gewinnbringende Bildunterschriften.

1 Die Länge der Bildunterschrift

Zunächst beziehen wir uns auf gewisse Umstände, die Instagram für die Bildunterschrift festgelegt hat. Jede Bildunterschrift wird vollständig angezeigt, wenn sie nicht mehr als 150 oder 155 Zeichen umfasst. Dies kann abweichen, sodass es keine feste Zeichenanzahl gibt, an der man sich orientieren. Ist eure Bildunterschrift deutlich länger, wird nur eine Vorschau angezeigt. Dann werden nur die ersten ca. 110 Zeichen angezeigt (wie auch zuvor, kann dieser Wert variieren). Um die vollständige Bildunterschrift zu sehen, müssten Nutzer dann einen Klick machen.

Wenn eure Bildunterschrift mehr als 150 Zeichen umfasst, muss sie also in den ersten Zeichen genug Aufmerksamkeit und Interesse generieren, damit sich die Nutzer die gesamte Bildunterschrift durchlesen. Daher müsst ihr entweder kurze Bildunterschriften schreiben, die vollständig angezeigt werden; oder ihr schreibt interessante, aufregende Bildunterschriften, die von Beginn an genug Interesse erzeugen.

2 Mögliche Elemente einer Bildunterschrift

Beinahe alle Bausteine können in eine Bildunterschrift hinzugefügt werden. Dazu gehören Text, Sonderzeichen, Emojis, Hashtags und Markierungen für andere Profile. Die wichtigste und gleichzeitig bedeutungsreichte Ausnahme ist die Tatsache, dass sich keine klickbaren Links einfügen lassen. Das bedeutet, eingefügte Links können nicht angeklickt werden, um direkt auf der gewünschten Seite zu landen. Nutzer müssten sich die Links merken oder kopieren – eine Aufgabe, die nur die wenigsten wahrnehmen würden. Die meisten Instagrammer versuche dies zu umgehen, indem sie die Links in ihre Bio einfügen (der einzige Ort, an dem sich klickbare Links einfügen lassen). Bei ihren Bildunterschriften verweisen sie ihre Follower auf die Bio und den dort stehenden Link.

3 Die Vorteile von Bildunterschriften

Bildunterschriften sind so vielfältig wie der Content, den ihr teilt. Bei jeder neuen Message, die ihr überbringen wollt, lassen sie sich anpassen. Ihr könnt eure Follower direkt ansprechen, mit ihnen interagieren oder sie zu weiteren Tätigkeiten animieren, denen sie nachgehen sollen/können.

  • Inhalte erklären: Nicht jedes Bild oder Video wird selbsterklärend sein, sondern zusätzliche Informationen zur Erklärung benötigen. Oder ihr selbst wollt weitere Informationen vrmitteln. Die Bildunterschrift ist die Gelegenheit dafür. Ihr könnt erklären, wo das Bild entstanden ist, wer darauf zu sehen ist, was an dem Bild anders ist oder auf spezielle Eigenschaften hinweisen.
  • Follower erreichen: Bildunterschriften sind der Ort, um aktiv mit euren Followern in einen Dialog zu treten. Stellt Fragen, teilt wichtige Neuigkeiten oder animiert sie dazu, aktiv zu werden. So generiert ihr umfangreiches Engagement mit euren Followern, Fans und (potentiellen) Kunden.

4 Bausteine einer Bildunterschrift

Wie bereits erwähnt, könnt ihr beinahe alle Elemente in eure Bildunterschrift einbauen. Hier ist eine detailliere Übersicht über mögliche Bausteine.

  • Hashtags: Hashtags sind Instagram’s Kategorie-System. Sie generieren Reichweite und ermöglichen es euch ein großes Publikum anzusprechen. Nutzt passende Hashtags und kategorisiert euren Content so anhand fester Labels. Ihr könnt maximal 30 Hashtags in eurer Bildunterschrift verwenden. Dies ist jedoch nicht empfehlenswert, beschränkt euch daher auf einige, passende Hashtags. Zusätzliche Hashtags könnt ihr visuell davon trennen, wenn ihr größere Reichweiten erzeugen wollt. Wenn ihr euch unsicher seid, wie ihr Hashtags auf Instagram genau verwendet, hilft euch unser Hashtag Guide weiter.
  • Emojis: Ebenso wie Hashtags sind Emojis ein wichtiger Teil in sozialen Netzwerken wie Instagram. Emojis sind ein toller Weg, um Engagement anzuheben. Statistisch gesehen, können Emojis in den Bildunterschriften bis zu 17% höheres Engagement hervorbringen. Mehr dazu hier.

Wichtig ist hierbei, dass ihr euch an professionellen Hashtags orientiert. Darüber hinaus sollte auch eine Bildunterschrift nicht überladen sein mit Emojis. Beschränkt euch auf ein, maximal jedoch drei Emojis, mit denen ihr das Statement eures Contents unterstreichen könnt.

  • Links: Wie oben erwähnt, lassen sich auf Instagram nur in der Bio klickbare Links einfügen. Falls euer Content nach einem Besuch auf einer externen Seite verlangt, sollte der Link in die Bio eingefügt werden. In eurer Bildunterschrift könnt ihr dorthin verweisen. So könnt ihr für die gewünschte Seite Traffic generieren und macht es euren Followern dabei leicht.
  • Calls-to-Action: Mit Calls-to-Action lassen sich Instagram-basiert Interaktionen in echtes Engagement umwandeln. Animiert eure Follower dazu, einer Tätigkeit nachzugehen, die an euren Content gebunden ist. So wird euer Account lebendiger und führt gleichzeitig zu tatsächlichen Profiten. Calls-to-Action können sich auf einen Besuch eurer Webseite oder eures Online-Shops beziehen. Ihr könnt eure Follower aber auffordern einen Kommentar zu hinterlassen, an einem Contest teilzunehmen oder weiteren Tätigkeiten nachzugehen. Aktiviert eure Community, um Interaktionen zu steigern – im wahren Leben und auf Instagram.

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