Wenn Verbraucher sich für einen Urlaub entscheiden, suchen sie stets nach den besten Optionen hinsichtlich Preis, Zielort, Unterbringung und mögliche Erlebnisse. Neben ehrlichen Informationen seitens der Marken, Airlines, Agenturen etc. suchen diese nach Bewertungen und Berichten von Kunden. Dazu gehören geschriebene Bewertungen auf Webseiten etc. aber auch immer mehr visuelle Inspiration. Und genau dafür ist Instagram der perfekte Ort.

Flüge und Unterbringungen für Urlaube buchen ist selten ein impulsiver Akt. Meist investieren Konsumenten viel Zeit in die detaillierte Recherche. Viele der Instagram-Nutzer durchsuchen die Plattform, um Inspiration für neue Ziele, Empfehlungen für Sehenswürdigkeiten und Orte fernab von typischen Touristenpunkten zu erhalten. Sie suchen nach Hashtags, Bloggern, Orten und Marken-Accounts für ihre Recherche. Marken und Unternehmen aus dem Tourismus-Bereich sollten die Relevanz und den Einfluss von Instagram fürs Marketing nicht unterschätzen. Die folgenden Tipps und Tricks können dabei helfen neue Kunden zu erreichen und nützliche Informationen und Inspiration zu vermitteln.

1 Verlinkt Orte

Wenn ihr Reisen in unterschiedliche Länder, Städte, Kontinente vermittelt, solltet ihr bei all euren Posts die Orte verlinken. So wissen eure Follower genau, wo eure Bilder und Videos entstanden sind. Dies hilft ihnen bei der Recherche zu speziellen Orten. Außerdem erhält eurer Account so einen informierenden und vertrauenswürdigen Charakter – ihr teilt Einblicke in eure Aufenthaltsorte, auf deren Basis Nutzer ihre eigenen Reisen planen können.

2 Bildunterschriften sollten interessant und hilfreich sein

Neben visueller Inspiration könnt ihr ebenfalls hilfreiche und interessante Informationen mit euren Bildunterschriften vermitteln. Dazu zählen ortbezogene Informationen und Einblicke aber auch Fun Facts, Empfehlungen für Restaurants und Aktivitäten, Hinweise auf neue oder geltende Regeln aber auch Hinweise auf wohltätige Zwecke, die ihr unterstützt. Die Bildunterschrift ist der Ort, an dem ihr Reisetipps mit euren Followern teilen könnt. Sie werden euch dankbar sein, für die zusätzliche Zeit, die ihr in euren Post investiert habt. Seid kreativ und nutzt das Format, um eure Nutzer und somit (potentielle) Kunden zu erreichen.

Airbnb ist ein tolles Bespiel für die zwei ersten Punkte. Der Account verlinkt stetig die Orte in den Posts und teilt weitere Informationen in der Bildunterschrift.

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3 Content sollte vielfältig sein

Instagram ermöglicht das Teilen von Bildern, Videos und zusätzliche Variante wie Boomerang, Layout und Hyperlapse. Nutzt diese Vielfalt an möglichen Arten von Content. Seid kreativ und versucht stetig Neues auszuprobieren. Teilt Videos von Interviews mit Mitarbeitern oder Einwohnern, erstellt Boomerangs von Landschaften oder nehmt eure Follower auf ein kleines Abenteuer mit und teilt die komprimierte Version mit Hyperlapse. Die Möglichkeiten sind endlos, seid einfach kreativ und versucht umfassende Einblicke in unterschiedliche Orte oder die Arbeitsweise eures Unternehmens zu vermitteln.

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4 Teilt authentische, ehrliche Inhalte

Während eure Marke sicherlich eure Produkte vermarkten soll, muss bedacht werden, dass Instagram-User eine Abneigung gegen Werbung haben. Nutzer suchen nach authentischer Inspiration statt polierten Markenbildern. Eine gute Möglichkeit, um euren Followern ehrliche Bilder zu präsentieren, ist User-generated Content. Dazu zählen Bilder und Videos, die von echten Kunden gemacht und auf der Plattform geteilt wurden. UGC ist vertrauenswürdiger. Nutzer vertrauen darauf, dass andere ihre Bilder geteilt haben, um echte Einblicke zu teilen, statt Produkte anzuwerben. Mit UGC können Reiseziele, Orte, Dienstleistungen und Marken auf individuelle und daher glaubhafte Weise vermarktet werden.

Ein beeindruckendes Beispiel für die Integration von UGC ist der Instagram-Account von Tourism Australia @australia. Der Account teilt fortlaufend Bilder von anderen Nutzern, Reisenden und Einheimischen. Dies resultiert in einer großen Vielfalt an unterschiedlichem aber stets beeindruckendem Content.

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5 Beruft euch auf ein Hashtag

Aufbauend auf dem Tipp, dass ihr UGC veröffentlichen solltet, ist ein weiterer wichtiger Fakt die Vermarktung eines Branded Hashtags. Der Branded Hashtag hilft dabei, eure Kunden dazu zu animieren, ihre Bilder zu teilen und macht diese gebündelt für euch zugänglich. Wählt ein Hashtag, das in Verbindung zu eurer Marke, eurem Image, eurem Slogan oder der übergeordneten Message von euren Account steht. Es ist dabei hilfreich, das Hashtag in euren eigenen Posts zu verwenden. Außerdem solltet ihr in eurer Bio auf das Hashtag hinweisen. Hier ist es auch ratsam, einen sogenannten Call-to-Action zu vermitteln, also einen Aufruf an eure Follower, das Hashtag zu verwenden, wenn sie ihre Bilder mit euch teilen wollen.

Titelbild: unsplash.com/jordansanchez

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