Die Schweizer Marke OMEGA schaffte es mit ihrer Kampagne für eine Special-Edition Umsätze in Millionhöhe zu generieren. Die Marke erreichte diesen Erfolg mit einer simplen aber sehr effektiven Instagram-Kampagne. Der weitreichende Erfolg der Kampagne dient als Beweis dafür, dass Instagram das Potential als Verkaufsplattform besitzt. Gleichzeitig zeigt die Kampagne auf, dass die Plattform auch für Luxusmarken im Allgemeinen großes Potential besitzt.

Vergangenen Dienstag bewies uns die Schweizer Luxusuhren-Marke OMEGA, dass Instagram das Netzwerk ist, mit dem sich große Interaktionsraten und Umsätze erzielen lassen. Die Marke veröffentlichte Dienstagmorgen die Absicht, eine Limited-Edition über ihren Instagram-Account zu verkaufen. Für den Verkauf der Luxus-Uhr „The Speedmaster“ wurde der passende Hashtag „#SpeedyTuesday“ gewählt. Von Beginn an war die Uhr auf 2012 Stück limitiert. Die Biografie des Accounts enthielt währenddessen den direkt Link zum Online-Shop. Nutzer wurden so direkt zur Produktseite weitergeleitet, wo sie die Uhr erwerben konnten. Innerhalb von nur vier Stunden und 15 Minuten war die Uhr ausverkauft. Und OMEGA machte Profit in Millionenhöhe. Die Uhr wurde für knapp 5.400 Euro verkauft, sodass der Profit bei 10.9 Millionen Euro lag.

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OMEGA’s Einfluss

Der Erfolg der Kampagne hat ziemlich weitreichende Auswirkungen nicht nur für Social Media sondern auch speziell für Luxusmarken. Da die Kampagne nur auf Instagram geschaltet wurde, können sich Werbetreibende sicher sein, dass der Erfolg allein mit Instagram erzielt wurde. Allein diese Tatsache sorgt für genug Aufregung, um dafür zu sorgen, dass viele weitere Marken dem Beispiel von OMEGA folgen und mehr in ihren Instagram-Account investieren. Instagram profitiert davon, dass sich die Plattform weiter von einem sozialen Netzwerk hinzu einer Werbe- und Verkaufsplattform entwickelt. Für Luxusmarken ist die Kampagne insofern relevant, als dass sie als Paradebeispiel dient, wie man auf Social-Media-Kanälen erfolgreich sein kann. Die Kampagne beweist, dass auch Luxusmarken über Social Media ihren E-Commerce ankurbeln können. Der Erfolg der Kampagne beweist, dass Nutzer bereit sind, Luxusgüter zu erwerben und auch auf Vermarktung über soziale Netzwerke reagieren.

Der Erfolg der Kampagne

Wie bereits erwähnt, war die Kampagne als solches simpel aber effektiv. Bestimmte Kriterien, die die Marke dabei erfüllt hat, waren für den großen Erfolg und die maximale Interaktion verantwortlich. Der direkte Hinweis, dass nur rund 2000 Exemplare der Uhr verkauft werden sollen, war von vornherein relevant. Dieser Hinweis sorgte für eine Atmosphäre der Exklusivität. Außerdem wurden jene Kunden, die sich unsicher waren, zum Kauf überredet, da sie wussten, die Chance wird schnell vergangen sein. Da in den meisten Fällen von Luxusmarken Kunden Teil eines selektiven Kreises sein wollen, konnte auch diese limitierte Stückzahl große Exklusivität vertreten.

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Die Tatsache, dass der Verkauf über eine einzige Plattform, an einem einzigen Tag und mit einem festen Hashtag vermarktet wurde, sorgte abermals für die Exklusivität der Kampagne. Kunden und Fans wussten direkt, dass es sich um eine einmalige Möglichkeit handelt. Für viele ist dies Grund genug, um für dieses eine Produkt verhältnismäßig viel Geld auszugeben und direkt zuzugreifen. Der Marke gelang es eine bestimmte Gruppe von Kunden anzusprechen und mit dieser zu interagieren und sie vom Kauf zu überzeugen.

Die Kampagne ist ein wunderbares Beispiel dafür, wie effektiv einige wenige Investments sein können. Die Marke sah davon ab im Vorfeld große mediale Präsenz für die Kampagne zu konstruieren und veröffentlichte stattdessen nur am Tag des Events selbst Inhalte dazu. Dies konnte schnell und einfach bewerkstelligt werden und benötigten wurden nur einige qualitativ hochwertige und ansprechende Bilder. Die Kampagne hat bewiesen, dass große Umsätze auch ohne teure und aufwendige Kampagnen erreicht werden können. Stattdessen braucht es manchmal nur eine schnelle und einfache Social-Media-Kampagne.

Titelbild: unsplash.com/jeremybeadle

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